Dokumentation der Veranstaltung zur Beteiligung der Öffentlichkeit am 29. November 2021

Wie fahrrad­­freund­­lich ist Coburg?

Um die Bestandsaufnahme zu erweitern, konnten am 29. November 2021 Bürger und Bürgerinnen Hinweise und Visionen mitteilen und diskutieren. Dies erfolgte auf Grund der aktuellen Covid-19 Situation im Rahmen einer Online Bürgerbeteiligung. Hierbei wurde die Methode des World-Cafés angewandt. Die Idee des „World-Café“ ist es, Teilnehmende miteinander ins Gespräch zu bringen und so Themenbereiche intensiv diskutieren zu können.

Die Methode „World-Café“ – digital umgesetzt

Unter Präsenzbedingungen wird diese Methode so gestaltet, dass eine „kreative Gemütlichkeit“, wie in einem Café, entsteht. Elemente wie eine „Tischdecke“ zum Festhalten der Ideen sowie „Besteck“ (Stifte) fördern die Kommunikation und nehmen den Bürgern und Bürgerinnen die Scheu. Die Teilnehmenden treffen sich in Kleingruppen an den Tischen, denen jeweils ein Thema zugeordnet ist, und diskutieren die gestellte Fragestellung. Nach etwa 20 Minuten wechseln die Teilnehmenden die Tische und wenden sich dem nächsten Themenbereich zu.

Wie geht das digital?

Um diese Methode in den digitalen Raum zu übertragen, wurde die Plattform für Online-Konferenzen Zoom als „Café“ und das Miro-Board (eine digitale Tafel) als „Tischdecke“ verwendet. Um 18 Uhr startete die Bürgerbeteiligung. Nach einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Coburg und Erläuterung des Themas sowie der Methode durch den übergeordneten Moderator (des Planungsbüros stadtraum) folgte die zufällige Verteilung der 84 Teilnehmenden in sechs kleinere Zoom-Räume. Diese spiegelten die „Tische“ im Café wider. Jeder Tisch wurde von einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin des Planungsbüros moderiert. Um möglichst viele Teilnehmende zu Wort kommen zu lassen, wurden die sechs Tische in drei Themenbereiche aufgeteilt, also jeweils zwei Tische pro Thema. Tisch 1A und 1B beschäftigte sich mit den Routen und Zielen in Coburg. An den Tischen 2A und 2B war die Vorstellungskraft der Bürger und Bürgerinnen gefragt, da Visionen für ein fahrradfreundliches Coburg 2030 entstehen sollen. Die Tische 3A und 3B beschäftigten sich mit den Menschen und Straßen. Hier wurden vor allem Konfliktpunkte und das Miteinander der Verkehrsteilnehmenden diskutiert.

Nach dem sich alle Teilnehmende jeweils 20 Minuten mit den drei Themen befassen haben, wurde jeder Themenbereich von einem Moderator oder einer Moderatorin zusammengefasst. Dadurch konnten alle Bürger und Bürgerinnen und auch die Stadt Coburg einen Überblick über die Ergebnisse aller Tische erhalten.

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